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Die Hauptstadt Dehli mit ihrer Freitagsmoschee und der nicht rostenden
eisernen Säulebilden den Auftakt dieser Dia-Reise. Und es folgt
gleich ein Paukenschlag: das weltberühmte Tadsch Mahal (Foto), das
Grabmal, welches Schah Jahan seiner bei der Geburt des 14. Kindes
verstorbenen Lieblingsfrau errichten ließ und welches bis heute
unangefochten die schönste Architektur unseres Planeten darstellt. Es
ist der Höhepunkt islamischer Baukunst schlechthin.
In Varanasi (Benares) am Ganges erleben wir die
badenden Hindu-Pilger, die sich so von Ihren Sünden reinwaschen. Dann
erwartet uns in Kajurahu ein Tempelensemble geballter bildhauerischer
und baulicher Meisterleistung des Hinduismus, die noch heute
beeindruckt. Die Städte Jaipur und Udaipur in Radjastan sind
weitere Beispiele großartiger Baukunst Indiens.
Schließlich folgt Bombay, die Hafenstadt am Indischen
Ozean, mit den 'Türmen des Schweigens', den Bestattungstürmen der
Feueranbetersekte, die Ihre Toten den Geiern überlassen, um das
heilige Feuer nicht zu verunreinigen.
Lothar
Wendler
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