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Australien ist mit 7,7 km2
so groß wie die USA, hat aber nur 18 Millionen Einwohner. Die
Besiedlungsdichte liegt bei nur 2,4 Einwohnern je km2
(Deutschland: 227!).
Von den ursprünglich 500 000 Ureinwohnern, den
Aboriginals, wurden seit Beginn der Besiedlung durch die Weißen 90%
ausgerottet. Ihre Waffe, der Bumerang, ist genauso zu einem Symbol
geworden wie die Beuteltiere.
Australien liegt auf der Südhalbkugel, die
Jahreszeiten liegen denen in Europa genau entgegengesetzt. Der
Zeitunterschied beträgt 9 Stunden.
In einem 20-Stunden-Flug erreichen wir eine der wohl
schönsten Städte der Erde. Die Wahrzeichen Sydneys sind die
Hafenbrücke und vor allem das Opernhaus (Foto). Sehenswert ist aber
auch das Meeresmuseeum mit über 11000 Wassertierarten.
Auf der Fahrt in die von Eukalyptuswäldern bedeckten
"Blauen Berge" treffen wir Koale, Känguruh, Wombats und
andere nur noch in Australien überlebende uralte Tierarten kennen.
In Teil 2 erleben wir Cairns, ein Seebad in den Tropen
und Ausgangspunkt für Fahrten zum Großen Barriereriff, aber auch in
das bis zu 1500 m hohe Küstengebirge.
Schließlich erleben wir im 3. Vortrag den heiligen
Berg der Ureinwohner, den Uluru, d. h. Schattenspender, und ganz in
der Nähe die Katatjuta, d. h. viele Köpfe. Treffende Namen der
Ureinwohner. Die Weißen nennen sie Ayers Rock und Olgas.
Im roten Zentrum, infolge des eisenhaltigen roten
Sandes so genannt, stellen Uluru und Katatjuta heute geschützte
Naturparks dar, die allerdings vom Massentourismus stark strapaziert
werden. Es ist ein unvergeßliches Erlebnis, wenn bei sinkender Sonne
der Uluru rot erglüht, ein wahrhaft heiliger Berg.
Lothar
Wendler
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